Bericht zum Fest

Pfarreizentrum Kölliken wieder eingeweiht

Die Marienstatue hat nach ihrer Tour durch zwölf Privathaushalte ihren Platz im umgebauten Pfarreizentrum wieder eingenommen. Am Sonntag, 13. August 2017 hat die Pfarrei Schöftland die Wiedereröffnung in Kölliken gefeiert.  

Mit einem Gottesdienst, musikalisch bereichert vom reformierten und katholischen Kirchenchor Kölliken und den Aarauer Turmbläsern, hat die Pfarrei Schöftland ihr Pfarreizentrum Mutter Gottes in Kölliken nach einjährigem Umbau wieder eingeweiht. Über 200 Personen füllten die Kirche bis auf den letzten Platz. «Auch die junge Palästinenserin mit ihrem unehelichen Kind, Maria, ist zurückgekehrt», kommentierte Pfarreileiter Beat Niederberger die Installation der Mutter Gottes-Statue. Wer mochte, durfte diese während des Umbaus für einen Monat bei sich beherbergen und seine Gedanken in einem Buch festhalten, das die Statue begleitete.

Die so gesammelten Ideen und Gebete werden nun gesichtet. «Vielleicht entsteht da noch mehr daraus», stellte Beat Niederberger in Aussicht.

Die Bedürfnisse aller Generationen berücksichtigt
Die Grundstimmung des Gottesdienstes war von Dankbarkeit geprägt: Gegenüber den Mitgliedern, deren Steuern die Umgestaltung ermöglichte und gegenüber der Reformierten Kirchgemeinde Kölliken, die die Katholikinnen und Katholiken während des Umbaus beherbergte. Mit dem behindertengerechten neuen Erdgeschoss und variabel nutzbaren Räumen im Untergeschoss trägt das umgestaltete Pfarreizentrum den Bedürfnissen aller Generationen Rechnung.

Gestützt auf den Religionsphilosophen Hubert Halbfas, wonach das Reich Gottes im unentgeltlichen Heilen und im gemeinsamen Essen den Hauptzweck findet, erklärte Beat Niederberger, warum es sich gelohnt hat, 2.3 Mio. Franken ins Pfarreizentrum Kölliken zu investieren: «Es ist ein funktionaler Raum mit spiritueller Tiefe und starkem Charakter.» Das Budget für den Umbau betrug 2.2 Mio. Franken, die Entscheidung für eine grosse Solaranlage hatte schliesslich Mehrkosten von rund 100'000 Franken zur Folge.

Vier neue Mitarbeitende im Gottesdienst begrüsst
Neu in den Dienst der Pfarrei Schöftland aufgenommen wurden:
- Pashke Coli, Sakristanin Kölliken
- Francesco De Faveri, Sakristan Schöftland (ab Oktober)
- Caroline Hoerdt, Religionspädagogin
- Eveline Kohler, Wegbegleitung

Zweites Fest zur Weihe der Sakramentenkapelle geplant
Zur Weihe der neu geschaffenen Sakramentenkapelle – diese bedingt die Anwesenheit eines bischöflichen Vertreters – werde es ein zweites Fest geben, sagte Pfarreileiter Niederberger. Die Terminanfrage sei beim Bistum Basel eingereicht worden. Diese Kapelle stellt den Kompromiss dar zwischen dem Bedürfnis der Pfarrei nach einem multifunktionalen Raum und der Vorgabe des Bistums, wonach Kirchen für geistliche Aufgaben reserviert sein sollen.  

Wohnüberbauung neben Pfarreizentrum geplant
Beim anschliessenden Apéro blickte Baukommissionspräsident Werner Ryter auch in die Zukunft. So soll auf der Wiese südlich des Pfarreizentrums eine Wohnüberbauung entstehen. Um diese «verdichtet, nachhaltig und ökologisch» zu planen, will die Kreiskirchgemeinde Aarau einen Projektwettbewerb ausschreiben. Mit dem Erlös aus der Überbauung sollen die Kosten des Umbaus des Pfarreizentrums wieder hereingeholt werden.

Fröhliches Mittagessen mit reichhaltiger Auswahl
Beim Apéro spielte die Musikgesellschaft Kölliken auf. Nach den Ausführungen von Baukommissionspräsident Werner Ryter waren alle Anwesenden zum Zmittag eingeladen. Die Festbesucher hatten die Wahl zwischen Pizza, Fischknusperli mit verschiedenen Salaten und Grilladen (Fleisch und vegetarisch). Während der Hauptgang von der Pfarrei gestiftet wurde, stellten die Mitglieder ein reichhaltiges Dessertbuffet zusammen. Zum Abschluss des tollen Festes pflanzte die Pfarreileitung einen Baum neben das Pfarreizentrum - als Zeichen für das Leben, das Gott jedem von uns geschenkt hat.

Marienstatue Kölliken  Aarauer Turmblaeser   Anbetung Maria, Frank E. Meier

Fotos: Andreas C. Müller, Horizonte-Pfarrblatt Aargau

Den Bericht im Wynentaler Blatt finden Sie hier

Den Hinweis im Mitteilungsblatt der politischen Gemeinde Kölliken finden Sie hier

Bericht Aargauer Zeitung zur Rückkehr der Mutter Gottes-Statue

Bericht Aargauer Zeitung zum Umbau

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